Mut zur Langsamkeit

von | Dez 5, 2016 | Achtsamkeit, Allgemein, Meditation, Träume leben | 6 Kommentare

Sehnsüchtig schaust du auf die Straße. Draußen ist ein Bombenwetter und du musst drinnen sitzen, denn du hast noch so viel zu erledigen. Du fühlst dich wieder zurück versetzt in deine Kindheit. In den Moment zurückversetzt, wo all deine Freunde draussen spielen konnten und du aber noch für die morgige Mathearbeit lernen musstest. Alles zäh. Alles trist. Keine Zeit für Spaß und Freude. Heutzutage kommt noch der Druck dazu. Der Stress, der dir an den Nerven zehrt. Mühsam schleppst du dich in die Waschküche, denn du musst noch eine Maschine Wäsche anstellen, bevor du noch in den Supermarkt hetzen musst, um das Essen für abends einzukaufen. Ach, und waren da nicht noch so viele andere Dinge?

HALT! STOP!

Wusstest du eigentlich schon, dass es auch einen anderen Weg gibt? Einen Weg, der dich entspannt und mit Leichtigkeit ans Ziel bringt?

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Egal, was dir all die anderen schlauen Menschen sagen. Geh genau in dein Gefühl hinein. Spüre in dich. Fühle, ob du genau so weitermachen willst, oder den Sprung in die Langsamkeit wagen willst. Willst du weiterhin der Mensch sein, der sehnsüchtig hinaus schaut? Oder willst du der Mensch sein, der wirklich bewusst und in Ruhe, langsam und genußvoll und in voller Lebensfreude das Leben lebt?

Du hast immer die Wahl!

  • Gut oder schlecht vorbereitet für die Mathearbeit?
  • Komfortzone verlassen und das Leben leben oder sich einigeln?
  • Hektisch arbeiten oder entspannt und langsam?
  • Unbewusst oder bewusst?
  • Grau oder bunt?

Im ersten Moment magst du dir denken: Wenn ich langsam bin, dann werde ich auch weniger schaffen. Ich behaupte das Gegenteil! Ich weiß, dass wenn du deine Aufgaben bewusst und mit Ruhe erledigst, gewinnst du sogar an Zeit! Mit Langsamkeit ist sicherlich NICHT gemeint, dass du auf der faulen Haut liegen sollst. Mit Langsamkeit ist gemeint, dass du deine Aufgaben genußvoll und bewusst machen sollst, mit einem Lächeln auf den Lippen. Ja, ganz besonders sogar bei den Aufgaben, die dir scheinbar so schwer fallen. Den mit einem Lächeln auf den Lippen ist alles einfacher. Lass dein Lächeln Glückshormone ausschütten, denn das genau passiert, wenn du lächelst! Griesgrämig vor deinem Aufgabenberg zu sitzen macht ihn sicherlich nicht kleiner. Dein Lächeln verbreitet jedoch positive Gedanken, die dafür sorgen, dass du positiver und damit auch erfolgreicher arbeitest!

Warum ist es so wichtig, sich die Langsamkeit zu gönnen?

  • Du schaffst viel mehr, weil du dich nur mit einer Sache in einem Moment beschäftigst
  • Du arbeitest effektiver, da du viel bewusster arbeitest und somit auch mehr Muße und Herzblut in das aktuelle Projekt/Tätigkeit legst
  • Du bekommst letztlich mehr geschafft UND du bist entspannter
  • Du hast VIEL mehr Spaß, weil du einfach dein Leben viel besser genießen kannst!

Ich möchte dir nun 3 Tipps vorstellen, die dir helfen werden, Hektik und Stress dank bewusster Langsamkeit zu reduzieren!

1. Sei dir selber mehr wert als Stress und Hektik
Du willst sicher nicht dein Leben lang nur Stress und Hektik fühlen! Nein. Du solltest es dir wirklich wert sein, genau dies loszulassen! Fühle genau in dich hinein und lasse mit jedem bewussten Atemzug Stress und Hektik los. Wiederhole dies einige Male, mehrmals am Tag und du wirst sehen, dass die bewusste Entscheidung für ein entspannteres Leben dir so viel mehr Freude, Spaß, aber vor allem auch Erfolg beschert. Mit Erfolg ist nicht zwingend der Erfolg im Beruf gemeint. Mit Erfolg ist in diesem Zusammenhang gemeint, dass du tust was du liebst, das du das Leben so lebst, wie du es dir immer erträumt hast und dass du deinen Lebenstraum umsetzt. Entspannt und glücklich.

2. Beginne dich wieder richtig zu spüren
Um die Langsamkeit tatsächlich genießen und spüren zu können brauchst du Flexibilität. Darunter kannst du einerseits dein Improvisationstalent verstehen, welches aber auch nur dann wirklich ideal funktioniert, wenn du in der Ruhe bist und somit in der Lage bist wirklich klar und frei denken zu können! Dein Kopf braucht regelmässig eine Auszeit, die du wahrscheinlich schon das ein oder andere Mal dir nicht genommen hast, hab ich Recht? Aber nicht nur dein Kopf braucht die Flexibilität, auch dein Körper muss den Raum und die Möglichkeit haben sich wirklich entfalten zu können. Im wahrsten Sinne des Wortes! Wenn du die Flexibilität in Körper und Geist wirklich spüren willst, dann gönne dir die wohlverdienten Auszeiten! Gönne dir die Ruhe, den Schlaf, den Sport, die Meditation, die du dir wirklich so sehr wünscht. Schiebe sie nicht auf. Später bedeutet niemals. Lege dir eine Routine an, in der du dich um dich selber kümmerst, in der du dich wieder richtig spüren kannst! Der richtige Zeitpunkt, um zur Ruhe zu kommen, ist genau dann, wenn du keine Zeit dafür hast!

3. Sorge für Klarheit indem du loslässt
Klarheit über das, was du erreichen willst, Klarheit über deine Werte und wie du sie leben willst erreichst du nur, wenn du loslässt. Das ständige grübeln, das ständige erledigen von zig Dingen gleichzeitig sorgt nur dafür, dass du nur noch mehr in Stress und Hektik gerätst. Werde dir klar über das, was dich beschäftigt, werde dir klar darüber, wo die Ursachen der Dinge liegen, die ständig in deinem Geist herumschwirren. Wenn du für Klarheit gesorgt hast, indem du deine Auszeiten dir regelmäßig gönnst (siehe Tipp 2), dann findest du auch viel leichter den Weg heraus aus der Gedankenfalle des ständigen Grübelns. Ist dieser Weg einmal gefunden, dann lass los. Beschäftige dich lieber mit der Umsetzung dessen, was dir die Klarheit gezeigt hat.

Ich wünsche dir, dass du dir die Langsamkeit gönnst, die dir zusteht. Ich wünsche dir, dass du dein Leben genießt, dass du dich um dich kümmerst und dass du dein Leben in deine eigenen Hände nimmst!

Hast du den Mut zur Langsamkeit? Lass es mich wissen und schreibe es unten in die Kommentare!

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